Brad Downey
Flubb Blupp Boing
15. Februar – 10. Mai 2020

ERÖFFNUNG: Freitag, 14. Februar, 19 Uhr

 

Nach einem politisch brisanten Start in die ‚Neuen Zwanziger‘ präsentiert der Kunstverein Arnsberg einen Künstler, der internationale Konfliktpunkte mit der richtigen Portion Humor zu kombinieren weiß: Brad Downey. 

 

Betrachtet man die Welt durch Downeys Augen, wird man schwerlich beantworten können, wer die zerstörerischen Kräfte hier auf Erden dirigiert. Klarheiten lösen sich auf, wo auch immer der aus Kentucky stammende Künstler erscheint.  

 

Die Leichtigkeit des Ausstellungstitels steht im Kontrast zu den tagesaktuellen und gesellschaftspolitischen Themen, die der Künstler anreißt: Es finden sich Verweise auf die anhaltende Krise der US-amerikanischen Regierung, technologische Kriegsführung, den möglichen Untergang der Demokratie, Fake News und Zensur.  

 

Bei der Betrachtung wird jedoch klar: Downey urteilt nicht, sondern eröffnet mit ausreichend Abstand und etwas Dada einen bunten Bedeutungsraum. Tenor ist nicht die Verzweiflung. Was soll die Menschheit schließlich befürchten, wenn selbst die Kollision zweier Schwarzer Löcher – jüngsten Entdeckungen zufolge – lediglich ein kleines ‚Flupp‘ oder ‚Blubb‘ erzeugt.